Hartmut – „Haddi“ wie sie ihn konzernintern liebevoll nannten – Mehdorn, der verständnisvolle, grau melierte, gütige Opa von der deutschen „kthx kthx w00t w00t“, dem alle seine Schaffner ein paar Krokodilstränen hinterher weinen werden; für sie hatte er immer ein Ohr offen. Ohne sie – das wusste er genau -, die einfachen, fleißigen Arbeiter hinter der Fassade des Konzerns, die tagtäglich bei (fast) jedem Wetter, verantwortungsvoll Millionen Menschen beförderten, wäre der große Zuspruch der Kunden für Pünklichkeit und unkomplizierten Service nicht möglichen gewesen.

Er hat die Bahn menschlicher, fröhlicher und bunter gemacht, Zugfahren war wieder ein unkompliziertes Familienerlebnis, besonders wenn man für den Wochenendausflug die Fahrräder mitnehmen wollte.

Unvergessen, wie die Pendler sich morgens nicht mehr in den Gängen drängen mussten und als auch der kleine Nico und die rüstige Mathilde ohne ausführliche Automatenkenntnisse sich jederzeit auf kompetente und individuelle Beratung des Personals am Fahrkartenschalter verlassen konnten.

Er schaffte die komplizerten Sondertarife mit Kaufzeitpunkt mindestens 3 Tage vor Reiseantritt ab, es war Schluss mit Bahncard 25, 50, 75, 100 und 1337drölf. Stattdessen senkte die Bahn unter seiner Ägide einfach die Preise für alle und beglückte Millionen durch den Ausbau und Weiterbetrieb abgelegener Strecken ohne hundertprozentige Auslastung.

Danke Hartmut „Haddi“ Mehdorn!

Von einem guten Freund: Johannes „dr_Cox“. Danke für herzhaftes Lachen!


Thomas

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