Vor mir liegen meine Zeugnisse von Klasse 1 bis 10 sowie mein Studienbuch aus’m Abi…

„Thomas ist ein vielseitig interessierter Schüler. Er nimmt mit Aufgeschlossenheit am Unterrichtsgeschehen teil. [..] Mit besonderem Fleiß erlernte Thomas das Lesen.“, heißt es auf dem Notenblatt der ‚Zehnklassigen allgemeinbildenden polytechnischen Oberschule‘.
Mein erstes Zeugnis, fast nur Einsen, aber was will man auch falsch machen in der ersten Klasse…

Mir fällt auf, dass mein Paps seit 20 Jahren gleich unterschreibt – das nenne ich persönliche Konstanz! Ich blättere weiter, mir springt ein „Den Mitschülern gegenüber fand Thomas noch nicht immer den richtigen Umgangston. Hier muß er an sicharbeiten.“ ins Auge – das fällt mir bis heute schwer ;)
Im Gymnasium dann dominieren Zweier, zwischendurch liest man mal eine Bemerkung wie: „Wegen Fachlehrerwechsel kann keine Note in Biologie erteilt werden.“ Ja auch der Lehrkörper braucht seine Auszeit – ich glaube hoffe aber das lag nicht an unserer Klassendisziplin.

Auch finde ich eine ausgedruckte Excel-Tabelle, die alle Noten der Gymnasiumszeit samt Durchschnitten bis 1998 zeigt – es stellte sich also schon früh heraus, aus mir sollte ein sportlicher Nerd werden :o)

Das Studienbuch der elften und zwölften Klasse liest sich dann schon anders, exakte Beschreibung der Lehrinhalte der Kurse, Errechnung der Abiturnote – naja! Trotzdem sehr interessant zu lesen, was man mal gelernt hat haben sollte. Ich überlege wie die Noten (Punkte) aussehen würden (Futur I Konjunktiv II, sofern ich richtig liege :| ), wenn ich zur Zeit mein Abi machte – toller Satz.

Ich schwelge noch ein wenig in Erinnerung an diese Zeit und packe die Sachen dann doch irgendwann in die Box. Ja, ich räume schon für meinen Umzug zusammen und dabei stößt man bekanntlich öfters auf Dinge, an denen man gern ein wenig hängen bleibt. Das nur mal so nebenbei…


Thomas

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