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Danke “Haddi”!

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Hartmut – “Haddi” wie sie ihn konzernintern liebevoll nannten – Mehdorn, der verständnisvolle, grau melierte, gütige Opa von der deutschen “kthx kthx w00t w00t”, dem alle seine Schaffner ein paar Krokodilstränen hinterher weinen werden; für sie hatte er immer ein Ohr offen. Ohne sie – das wusste er genau -, die einfachen, fleißigen Arbeiter hinter der Fassade des Konzerns, die tagtäglich bei (fast) jedem Wetter, verantwortungsvoll Millionen Menschen beförderten, wäre der große Zuspruch der Kunden für Pünklichkeit und unkomplizierten Service nicht möglichen gewesen.

Er hat die Bahn menschlicher, fröhlicher und bunter gemacht, Zugfahren war wieder ein unkompliziertes Familienerlebnis, besonders wenn man für den Wochenendausflug die Fahrräder mitnehmen wollte.

Unvergessen, wie die Pendler sich morgens nicht mehr in den Gängen drängen mussten und als auch der kleine Nico und die rüstige Mathilde ohne ausführliche Automatenkenntnisse sich jederzeit auf kompetente und individuelle Beratung des Personals am Fahrkartenschalter verlassen konnten.

Er schaffte die komplizerten Sondertarife mit Kaufzeitpunkt mindestens 3 Tage vor Reiseantritt ab, es war Schluss mit Bahncard 25, 50, 75, 100 und 1337drölf. Stattdessen senkte die Bahn unter seiner Ägide einfach die Preise für alle und beglückte Millionen durch den Ausbau und Weiterbetrieb abgelegener Strecken ohne hundertprozentige Auslastung.

Danke Hartmut “Haddi” Mehdorn!

Von einem guten Freund: Johannes “dr_Cox”. Danke für herzhaftes Lachen!

Endlich Sommerzeit

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Ist das nicht schön? Es ist wieder länger hell, es wird wärmer, die Leute sind gut gelaunt und es fängt wieder an, überall grün zu werden und zu blühen. Leider ist das auch wieder die leidige Zeit des Niesens und Augenjuckens. Danke, liebe Allergie. Aber das macht nichts, denn das Schöne überwiegt und man kann auch wieder kurze Hosen zum Leufen gehen anziehen, ohne doof angeguckt zu werden.
In diesem Sinne: genießt den Frühling, bald ist Sommer.

Watchmen – Die Wächter

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Wie beschreibt man in ein paar Sätzen einen Film, der in 2 Stunden und 40 Minuten so viele Geschichten erzählt, dabei philosophisch und knochenbrechend, extrem detailreich und sehr gut ausgearbeitet ist? Ich werde es mal probieren:
Watchmen – Die Wächter ist eine weitere Comicverfilmung – obwohl hier das Wort “weitere” fehl am Platze ist. Selten habe ich einen tiefgründigeren und in so vielen Arten auf zeitgeschichtliche Ereignisse anspielenden Film gesehen, der es dazu noch versteht, Witz und gekonnte Lacher, Blut und brutäle Schlägereien und Verstümmelungen, Sex und zwischenmenschlische Spannungen auf die Leinwand zu bringen, wie dieser.
Dafür dass ich -wie vielleicht auch viele andere- die Watchmen-Comics nicht kennen, war es sicher gut vom Regisseur Zack Snyder (300), die Hintergründe der einzelnen “Helden” in den ersten 100 Minuten zu erzähen. Dabei sind die Geschichten der Helden sehr gut erählt und sparen nicht an zweifelhaften Details, wie Mord und moralisch verwerflichen Taten. Auch, dass nur einer der Helden – Dr. Manhattan – übernatürlich Kräfte besitzt, die er durch einen Unfall im Labor erhielt, macht den Film sympatisch.

Im Grunde spielt der Haupterzählstrang in der Hochzeit des Kalten Krieges zwischen den Atommächten USA und UDSSR, blickt aber immer wieder in die Vergangenheit zurück, wie unter Anderem die erste Generation der Watchmen um 1940 entstand und wieder zerfiel. Aufhänger für den Film ist der Mord an einem der Watchmen, dem “Comedian”.

Die Einzelbewertung:

Handlung: 9 von 10 – Sehr viele, gut kombinierte Charaktere, bilden ein Geflecht aus Geschichten über die Vergangenheit und Gegenwart, die immer gut zusammen passen und am Ende in einem ungewöhnlichen, aber trotzem seht guten Ende zusammenfinden. Auch mit 160 Minuten, fand ich den Film nicht zu lang und an keiner Stelle langweilig oder langatmig, auch wenn mal ein wenig länger über die Menschheit und ihre Fehler oder Ansichten philosophiert wird.

Besetzung: 7 von 10 – Kein Mega-Superstar hat einen Patz in diesem Film gefunde, was aber eigentlich auch nicht schadet. Die Schauspieler verkaufen ihre Rollen sehr gut.

Filmische Umsetzung: 8 von 10 – Schon das Intro hat mich überzeugt – dabei Wandert die Erzählung von den Anfängen der Watchmen um 1940, über diverse politische Großereignisse, unter Anderem den Kennedy-Mord, bis zur filmischen Gegenwart, 1985. Auch der Rest überzeugt mit sehr guten Visual Effects, Schnitt und Farbgebung.

Vorbericht: 7 von 10 – Der Trailer hatte mich noch nicht zu 100% gefangen – vielleicht lag es auch daran, dass mir die Watchmen kein Begriff waren, hat aber auf jeden Fall aufmerksam gemacht.

Sonstiges: 8 von 10 – Eine weitere Comicverfilmung – wenn es so weitergeht, dann bitte mehr davon. Sehr gelungen und mal eine andere, etwas “blutrünstigere” und düsterere Variante – gefällt. Und auch die gewählte Musik passt sehr gut: Jimi Hendrix – All Along The Watchtower oder etwas amüsant: eine geniale Version von Leonard Cohen mit “Hallelujah” zu einer sehr intensiven und guten Sexszene.

Gesamt: 8 von 10

Zur Filmseite…

Time is flying…

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Es ist schon wieder Mitte März und ich habe schon über einen Monat nichts gebloggt. Dann wollen wir mal:

Wie ja alle mittlerweile mitbekommen habe greift die Rezession um sich. Auch ich bin nicht unbetroffen. Zwischen “Bitte schnellstmöglich alle Überstunden absetzen” im Dezember und Kurzarbeit im Januar und Februar, wurde auch mit Kündigungen nicht gespart. Meine Chefs haben sich für mich eingesetzt und am Ende ist es noch besser gekommen als nur Arbeitsplatzsicherung. Ich werde ab April vom Kundendienst (Service) ins Projekt-Management wechseln. Das heißt, neue Aufgaben, neue und alte Kollegen und viel zu tun.

Privat ist auch viel los, nach dem grandiosen Skiurlaub über Silvester sind wir eine geniale neue oder besser erweiterte Partytruppe back home in good old Zwickau geworden. Und jedes Mal, wenn es mich über’s Wochenende oder jetzt während der Kurzarbeit auch mal über etwas länger in die Heimat zieht gibt es viel zu unternehmen. Von Fasching – es war so geil -, über Party in Leipzig oder wie schon gebloggt, SingStar-Abende ist alles dabei, was Lust und Laune macht. Weiter so…

Dann war ich letzte Woche in Hannover zur CeBIT. Ganz okay, aber im dritten oder vierten Jahr in Folge nicht mehr allzu spannend. Infomativ allerdings definitiv und auch spaßig. Wir haben bei einem der WebCiety-Events live unsere Meinung über die Diskussionsrunde getwittert, die dann auf der großen Twitterwall hinter den Rednern auftauchte und gelegentlich für Gelächter sorgte. (Wer mit twittern nix am Hut hat – ich erkläre es bei Gelegenheit, wenn meine Twitter-Tweets in den Blog eingebaut sind)

Ach ja und am ersten März-Wochenende hat es der liebe Wettergott ja absolut gut mit uns Bikern gemeint. Der 1.3. war ein Sonntag und wurde natürlich ausgiebig genutzt. Erst hat der Vater ne Runde mit der Dreizylinder gedreht und am Nachmittag habe ich dann die 130PS durch Westsachsen gescheucht und wieder über beide Backen gegrinst.

Was gibt es noch? Ja ich habe heute in einem Anflug von Neuordnungswahn mein Wohn- und Arbeitszimmer umgeräumt. Der Schreibtisch ist von der Ecke in die Raummitte gedreht worden, Couch davor (von der Wand weg) und ein Sessel musste weichen. Jetzt warte ich auf meinen iMac, der dann so gestellt wird, dass ich beim Hocken am Rechner auf die Terasse schauen kann, die immer grüner wird. Auch drinnen wird es grüner. Pflanzen sorgen für gute Laune und mein ehemals bräunlich vertrockneter Daumen wird auch immer grüner.

Zum kurz erwähnten Mac: Ich habe nach einigem Sparen und auch immer wiederkehrender Grübelei nun endlich doch einen iMac der neuen Generation bestellt. *freu* Mehr Infos folgen sobald das Schmuckstück da ist.

Soweit so gut, dann hier noch ein Bild des “neuen” Wohnzimmers und bis bald.

Wohnzimmer-Panorama

SingStar – Ein geiler Abend

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Vielen Dank and Ines und Robert für einen, mal wieder äußerst gelungenen Abend bei euch!

SingStar war angesagt. Aber das heißt nicht nur singen, gröhlen, Spaß haben – nein bei den beiden gibt es natürlich viel Alkohol und dann neben leckerem Chili con Carne die Krönung: einen Schokobrunnen. Dazu frisch geschippeltes Obst – einfach lecker!

Nach einigen Absagen waren wir 12 Leute, heißt zwei Gruppen mit je drei Zweier-Teams. Gesungen wurden zwei Pflicht- und ein Wunschsong und daraus wurden die Halbfinals ermittelt:

SingStar-Abend

Und mit diesen Ergebnissen gin es in die Finalrunden:

SingStar-Abend

Endergebnis

1. Sick Padding
2. Die Schöne und das Biest
3. InTeam
4. Mini Maus
5. De Invaliden
6. DDDEFFB

Und damit vielen Dank nochmals, herzliche Glückwünsche an die Gewinner und zurück ins Funkhaus.

ZUSATZ:

Ich wurde darauf Aufmerksam gemacht, dass ich die Dreier-Gib-das-Mikro-weiter-Wertung vergessen habe, daher auch hier die Resultate (ich hoffe das stimmt so, es war spät und alkoholreich):

1. Nadja, Nadja & Alex
2. Ines, Rick & Günd
3. Mandy, Seb & Fö
4.
Paddy, Rob & Alex

Ich hab absolut keine Ahnung, ob das stimmt :|

Transporter 3

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Bring it on… der dritte Teil der Transporter-Reihe ist im Kino. Man erwartet rasante Verfolgungsjagden, elegante Kampfszenen und eine nicht allzu tiefe Story – und all das bekommt man auch. Neuerdings gewürzt mit etwas Erotik und einigen längeren, annähernd tiefgeherenden Dialogen. Natürlich wird “die Ware” wieder von Jason Statham aka. Frank Martin transporiert. Auch wieder am Start, der gute Freund und Inspecteur Tarconi (Francois Berleand) und neu im Programm, die Dauerhafte Begleiterin für Frank: Valentine (Natalya Rudakova). Die Story wird von Bösewichten angetrieben, die Frank und seine Begleiterin per hochexplosivem Armband an den Audi A8 W12 “gefesselt” haben und ihn diesmal dazu treiben öfters als gewohnt seine eigenen Regeln zu brechen.

Die Einzelbewertung:

Handlung: 5 von 10 – geht so – es ist und bleibt ein Actionfilm, trotzdem kommt gelegentlich Spannung auf, wie denn was zusammenhängt.

Besetzung: 6 von 10 – wie schon gesagt, Frank und der Inspector sind wieder am Start. Jason Statham überzeugt wieder mit seinen Martial Arts Künsten und die ungewöhnliche Schönheit Natalya Rudakova mit kurzen roten Haaren und vielen vielen Sommersporssen bringt ein wenig Sex in den Film.

Filmische Umsetzung: 7 von 10 – gut, obgleich wieder einge Szenen (Kampf und Autohatz) sehr an den Haaren herbei gezogen sind, was man aber von der Reihe gewohnt ist. Auch farbliche Umseztung, Schnitt und Musik passen.

Vorbericht: 6 von 10 – der Trailer hat mich schon letztes Jahr auf den Gedanken gebracht, diesen Film auf der großen Leinwand zu schauen. Hinterher habe ich mich über eine fehlende Szene gewundert, dann aber festgestellt, dass diese nur im englischen Trailer enthalten ist und im deutschen Film dann wahrscheinlich als “Bonus-Material” auf der DVD/BlueRay verkauft wird.

Sonstiges: 6 von 10 – kann man gesehen haben. Für Fans der Reihe viel vertrautes und natürlich hervorzuheben, der heimliche Hauptdarsteller des Films: der AUDI A8 mit W12-Motor (450PS). Geile Karre, passend zum Auftreten von Frank Martin.

Gesamt: 6 von 10

Zur Filmseite…

Frohes Neues – endlich!

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Jaja, so ist das, wenn man anderen vertraut.
Ich möchte mich zunächst entschuldigen, für über einen Monat ohne Blogupdate. Wie ihr sicher gesehen und gemerkt habt, war hier laaaaange nix zu sehen. Das lag daran, dass der Provider umgezogen ist, meine Daten verschlammt hatte usw. usf.

Egal…
EUCH ALLEN WÜNSCHE ICH HIERMIT EIN FROHES, ERFOLGREICHES UND VOR ALLEM GESUNDEN NEUES JAHR 2009.
Auch hoffe ich, dass ihr schöne Weihnachten hattet und entspannen konntet.

Ich selber habe noch bis zum 12.1. Urlaub, bin selber sehr gemütlich durch die Feiertage gekommen, um dann absolut grandios eine Woche mit acht tollen Freunden Silvester in Harrachov in Tschechien gefeiert gehabt zu haben.
Mit Ines uns Robert, Marcus, Rick, Alex, Nadja, Eric und Doreen hatten wir eine Woche Mordsgaudi auf den Pisten und in unserem Ferienhaus. Früh halb sieben raus aus den Federn, Frühstück, auf die Pisten boarden und Ski fahren bis 16 Uhr, kurze Ruhephase in der Hütte, dann entweder selber lecker Essen machen oder Essen gehen und dann grandiose Trinkspiele bis in die tiefe Nacht (im Schnitt etwa bis morgens um 2:30), um dann nach zu wenig Schlaf und mit wahrscheinlich zu viel Restalkohol wieder aufzustehen.
War echt ein super Urlaub und die Wiederholung wird schon geplant.

Also dann… auf ein tolles 2009 und bis bald.

Advent, Advent… ein Lichtlein brennt

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Und wieder ist es soweit und die Menschen feiern den Ansturm auf die Weihnachtsmärkte und Geschäfte im rot-weiß-glitzernden Rummel. Ich wünsche allen einen frohen ersten Advent!

Was ist mir so passiert in den letzten Tagen?
Ich war letzte Woche in der Schweiz, habe gearbeitet und einen weitern Neukunden mit Software versorgt, diese natürlich auch angepasst, konfiguriert und geschult. Hat mal wieder Spaß gemacht zudem die Mittelschweiz schon angenehm winterlich aussah. Dazu habe ich vom Käseweltmeister 2008 rund 1,5kg teils grob stinkenden Käse mitgebracht, der am Montag mit den Kollegen vernichtet werden kann.

Ansonsten stehen ab 15.12. geschlagenene vier Wochen Urlaub an. Meinem Arbeitgeber geht es derzeit nicht ganz so gut, sodass wir angehalten sind, alle Überstunden und Resturlaubstage so schnell wie möglich abzubauen. Gesagt getan… Freizeit bis 11.1. mit nur einem Tag Notdienst dazwischen, den ich von Zuhause aus machen kann.

Achso… Ich bastle derzeit wieder fleisig an der Galerie, vielleicht schaffe ich es dann im Urlaub die Bilder wieder zur Verfügung zu stellen.

Wo Sachsen ist, ist vorn…

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Nach der souveränen Dominanz der (unserer) sächsischen Schüler beim landesweiten PISA-Vergleich fand ich heute morgen folgendes in der Rhein-Neckar-Zeitung:

Bayern reagiert

“Gegen Hoffe kann man mal verliern…”

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Skandierten die Fans des Überraschungsvereins der Ersten Fußballbundesliga gestern im Carl-Benz-Stadion in Mannheim… Und ich war dabei.

Bärenstark spielte das junge und dynamische Team der TSG 1899 Hoffenheim den Hamburger Sportverein an die Wand.
Nach bereits 17 Minuten stand es 2:0 und die blauen Jungs hörten nicht auf zu stürmen. Mit einer Laufleistung jenseits von gut und böse, agressivem Pressing und Forechecking schaffte man bis zur Halbzeit einen souveränen Vorsprung von 3:0 zu erspielen, der aber gut und gern noch ein-zwei Tore höher ausfallen hätte können.
Die Hamburger hatten nicht eine nennenswerte Chance vortragen können.

Die zweite Halbzeit war dann etwas ruhiger aber trotzdem interessant.

Und wie kam ich dazu?
Mein Arbeitskollege Thomas hatte von seiner Freundin zwei Karten geschenkt bekommen. Steffi ist leider krank geworden und so wurde mir die Ehre zu Teil, den Run auf die Tabbellenspitze der TSG mitzuerleben.
Hat echt Spaß gemacht und wenn in Sinsheim das TSG-eigene Stadion steht, werd’ ich dort sicher öfters mal zu Gast sein.