Warum sich Raserei doch lohnt.

3 Kommentare

Eben ist ein Bescheid über meinen ersten Punkt in Flensburg durch zu schnelles Fahren in meinem Briefkasten gelandet. Dies lies mich nachdenken und nachrechnen:

Ich fahre seit Anfang 2001 Auto, habe in dieser Zeit mit drei Wagen ca. 145.000km zurückgelegt (nur private Fahrten, Geschäftswagen ausgenommen). Das bedeutet einen Schnitt von ca. 16.000 km pro Jahr.

Im Internet habe ich eine Durchschnittsgeschwindigkeit im sog. Drittelmix aus Stadt, Überland und Autobahn von 60 km/h gefunden, die ich meiner folgenden Rechnung zu Grunde lege.

Mit 16.000 km/Jahr und im Schnitt 60 km/h heißt das, ich verbrachte rund 267 Stunden pro Jahr im Auto.

Bei angenommenen 10 km/h im Schnitt zu hoher Geschwindigkeit, was meinem Fahrprofil sehr nah kommt, heißt das eine Verringerung der Zeit pro Jahr im Auto auf 229 Stunden. Also eine Zeitersparnis von 38 h/Jahr, das sind in 9 Autofahrerjahren 342 Stunden, was etwa 14 Tagen und 6 Stunden entspeicht.

Was heißt das?
Ohne meine permanente Raserei – die ich zugegebenermaßen sehr Aufmerksam vollziehe, das wiederum oben erwähnter erster Punkt in der Sünderkartei beweist – hätte ich dieses Jahr gar keine Zeit gehabt zwei Wochen in den Urlaub zu fliegen. :)

Ich sehe jetzt davon ab, die etwas höheren Kosten zusammen mit den wenigen 15€ Strafzetteln gegen eine „normale“ Fahrweise aufzuwägen… Und nachher geht es wieder für 420 km auf die Bahn.

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3 Antworten


  1. Marco

    Und wegen „wenigen 15€ Strafzetteln“ machst du dir ernsthaft die Mühe das auszurechnen und auszuformulieren!? Danke! ;) Jetzt weiß ich wie ich mir mehr Zeit im Leben verschaffen kann! ;)

  2. Thomas

    Nee nee nee… Ausgerechnet habe ich das auf Grund meines ersten Punktes mit ein paar mehr Euro Strafe! :)

  3. Rene

    Es ist schwer zu glauben, aber schnelles Fahren ist immer umsonst, also im Sinne von vergebens. Statt der erhofften Zeitersparnis verursacht es nur Stress und Mehrkosten. Ein Beispiel: Auf einer fünf Kilometer langen Autobahnbaustelle fahren Sie statt den vorgeschriebenen 80 lieber etwa 100 km/h.

    Abgesehen davon, dass Sie diese Ungeduld 70 Euro Bußgeld und einen Punkt kosten kann, sparen Sie lächerliche 45 Sekunden. Dramatisch wird es bei einem Führerscheinverlust: Um die Fahrerlaubnis zurückzubekommen, ist ein Zeitaufwand von etwa 100 Stunden nötig. Um diese Zeit wieder aufzuholen, müsste man 42.000 Kilometer lang 20 km/h zu schnell fahren.

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